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Kamera-Testberichte

Analog gegenüber Digital

Holger Wahl (Holger)


Keywords: analog, digital, kamera, grundlagen

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Die „weichen“ Faktoren

Eines, vielleicht das Wichtigste, war mir in den Monaten bewusst geworden, in denen ich Bilder in Bildbänden, auf dem Internet und in Zeitungen gezielt betrachtete: nicht die Kamera macht das Bild. Sondern der Kopf dahinter.

Eine Digital-Kamera mit Superzoom-Objektiv ist das richtige Werkzeug, wenn man eine Veranstaltung fotografiert, nicht weiss, was einen erwartet, und Bilder nach Hause bringen muss, weil die Menschen ihre DVD mit den Bildern haben möchten. Hier geht es nicht primär darum, wie gut das Bild komponiert ist, wichtig ist, dass die Fotos technisch sauber sind und alles und jeder sich wiederfindet. Im Grunde das, was man einmal Reportagefotografie nannte. Wer in diesem Rahmen auch noch gut komponierte, also schöne Bilder macht, ist gut, wirklich verlangt wird es vom Publikum in der Regel aber nicht.

Das, was in der Reportagefotografie natürlich ein enormer Vorteil ist, nämlich die extrem schnelle digitale eierlegende Wollmilchsau, wird aber in dem Moment zum Nachteil, wenn es um das Bild selber geht. Denn die Flexibilität der Kamera verführt zu häufig zu einer nachlässigen Fotografie:

Licht? Kein Problem, ISO rauf, D-Lighting an, und schon ist es nicht mehr zu düster, auch die dunklen Teile im Bild sind gut erkennbar.

Komposition? Dafür hat man doch sein Superzoom, ich kann alles in mein Bild kriegen, was ich sehen möchte, egal ob weit weg oder nach dran.

Das perfekte Bild? Wieso „das“ Bild? Hunderte! Man kann ja hinterher das Beste heraussuchen.

F3_Ektar_045

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Alleine diese drei Punkte zeigen leider sehr gut, wozu einen die digitale Fotografie verführen kann. Was für Sport- und Eventfotografie ein absoluter Vorteil ist, ist gleichzeitig tödlich für Bereiche wie Portrait, Landschaft, Natur. Denn hier geht es nicht darum, möglichst klar und hell alles zu zeigen, sondern hier geht es um Komposition, um die Vermittlung eines Eindrucks, und damit um „künstlerische“, nicht um technische Perfektion.

Und das ist prinzipbedingt der Vorteil der analogen Fotografie. Nicht, weil sie grundsätzlich langsamer wäre (nimm eine Nikon F5 oder F6, da setzen nur die 36 Bilder des Films Grenzen), sondern weil sie Komposition erleichtern kann.

Wie das? Was hat Komposition mit digital oder analog zu tun?

Nichts. Eigentlich nichts, das stimmt wohl. Wenn man will, und wenn man ein guter Fotograf ist, kann man gute Bilder mit allem machen, egal ob D3x, D3100, Knipse oder Lochkamera. Die Konzentration auf das Bild ist das Wesentliche, ganz unabhängig von der Kiste, die letzten Endes nur den Sensor / Film vor Licht schützt und das Objektiv auf der anderen Seite festhält.

Nur: sich zu konzentrieren ist schwierig, wenn man abgelenkt wird. Wenn der direkte Zugriff auf die drei Funktionen Blende, Zeit und Schärfe nur indirekt möglich ist, über Knöpfchendrücken und Rädchendrehen. Wenn man nicht weiss, wie der Belichtungscomputer zu seinem Ergebnis gekommen ist, welche der vielen Messfelder mit welcher Gewichtung gewertet wurde, welchen Schluss der Computer auf Grund seiner integrierten Datenbank mit über 30'000 Bildvarianten daraus gezogen hat.

F3_Ektar_053

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Ich will das auch gar nicht wissen. Denn mein eigener Computer im Kopf hat eine ganz eigene Vorstellung davon, wie das Bild aussehen soll. Ich weiss, welches Element im Bild wie hell wiedergegeben werden soll, und ich weiss auch, was es für eine Farbe hat, um die Messung meines Handbelichtungsmessers ggf. korrigieren zu können.

Denn ich sehe auch etwas. Nicht auf einem kleinen Monitor, auch nicht durch den Mini-Sucher einer digitalen SLR vom Schlage einer D3100, sondern durch einen richtig grossen Sucher, oder sogar auf einer noch viel grösseren Mattscheibe.

Zugegeben, das ist nicht ganz fair. Denn eine D700 hat einen ebenso schönen und grossen Sucher wie meine F3, sogar noch etwas heller, das ist also nichts, was digital nicht auch könnte. Nur: auch wenn der Sucher einer D700 heller und schöner anzusehen ist als der meiner F3, kann ich die Schärfe darauf schlechter beurteilen. Denn bei digitalen Kameras sind die Mattscheiben nicht mehr wirklich matt (und verstärken Schärfe / Unschärfe - Differenzen), weil das ja nun der Autofocus machen sollte, sondern vor allem hell. Wenn ich wirklich konsequent den Schärfeverlauf kontrollieren will, bleibt mir nichts anderes übrig, als auf eine Mattscheibe von Katz Eye umzusteigen, die mit ihrer Struktur dafür sorgt, dass Unschärfe wieder als Unschärfe erkennbar wird. Wenn das schon für den verhältnismässig riesigen Sucher der D700 gilt, kann man sich ausmalen, was in den Gucklöchern der D70, D3000 oder selbst D90/D7000 abgeht.

Nun wird der digitale Fotograf mir sagen: Mensch, für solche Spinnereien gibt es doch Live View! Ein Bild, fast so gross wie die Mattscheibe der Rolleiflex, dazu noch „echt“, das heisst, Du siehst, was Du kriegst, kannst Einstelländerungen sofort verfolgen, und Zoomen für die Schärfebeurteilung kannst Du auch noch! Wenn die Kamera eh schon auf dem Stativ steht, wo ist das Problem?

Da ist in der Tat etwa dran. Man kann es auch weiter treiben: Bei ausreichend Zeit und Platz (und Akkus bzw. Steckdose) kann auch der Laptop mit kalibriertem Bildschirm angeschlossen werden, dann ist die Sicht auf das Bild noch besser als bei einer 4x5“ Grossformt-Kamera. Und der Aufwand auch nicht grösser, bis alles steht und funktioniert.

Korrekt. Mit ein Grund, warum diese Technik in vielen Bereichen absolut ihre Berechtigung hat. Und warum ich dies durchaus begrüsse, denn wenn schon digital mit seinen Vorteilen, dann mit Sorgfalt und Bildkontrolle.

Dennoch: diese Kombination ist zwar wertvoll, aber sie geht mir schon wieder zu weit in Richtung „Produktion“, technisches Arbeiten, das mir persönlich die Freude an der Fotografie nimmt. Zeit, Blende, Entfernung, das sind die Dinge, mit denen man das Bild steuert. Wenn diese Steuerung dann noch so direkt ausgeführt werden kann wie an einer Nikon F3, einer Rolleiflex oder einer Leica M, dann habe ich den Kopf frei für die eigentliche Bildgestaltung.

Die ganzen oben genannten Punkte sind „weiche“ Kriterien, Dinge, die man persönlich so oder anders empfinden kann, die für den Einen ein Nachteil, für den Anderen durchaus ein Vorteil sein können. Aber es gibt auch „harte“ Kriterien, Kriterien, bei denen die analoge Fotografie Vorteile hat, die sich nicht durch persönliche Meinungen ändern lassen.

 

Die „harten“ Faktoren

Genauer sind es nach meiner Erfahrung deren drei. Beginnen wir mit dem Wichtigsten:

Format

Das Negativformat ist eines der Dinge, die die analoge Fotografie (noch) vollkommen für sich gepachtet hat. Nun wird mancher einwenden: wieso, wo ist das Problem? FX-Sensoren sind ja genauso gross wie Kleinbildfilm, und digitale Mittelformatsensoren gibt es auch schon länger. Und in Sachen Auflösung kannst Du Deine Rolleiflex problemlos gegen eine D3x eintauschen, nicht zu reden von der Auflösung einer Leica S2 oder ähnlicher Mittelformat-Digitalen. Wo ist da der Vorteil?

Solange wir nur über Auflösung reden, absolut einverstanden. Es gibt jedoch einen Bereich, den man Bildwirkung nennen könnte, der nichts mit der Auflösung, umsomehr aber mit dem Negativformat zu tun hat.

Was ist einer der wichtigsten Unterschiede zwischen einer digitalen Kompaktkamera und einer DSLR? Die Sensorgrösse. Nicht wegen der Anzahl Pixel, nicht unbedingt wegen der ISO-Fähigkeiten, sondern in erster Linie, weil kleine Sensoren auch zu kleinen Brennweiten führen. Und kleine Brennweiten führen zu riesigen Schärfetiefen.

Noch mal zurück: Je länger die Brennweite ist, desto geringer wird die Schärfentiefe, d.h. der Bereich in die Tiefe des Raumes, in dem etwas scharf abgebildet wird. Das ist physikalisch bedingt und hat nichts mit digital oder analog zu tun.

Je kleiner aber die Film- oder Sensorfläche ist, desto kürzer muss die Brennweite sein, um einen vergleichbaren Bildwinkel einzufangen. Beispiel: was auf der Nikon D3 mit ihrem FX-Sensor das 50 mm Standardobjektiv abbildet, dafür muss ich auf der D300s ein 35 mm Objektiv verwenden. Dann sehe ich das selbe Bild, obwohl die Brennweite kürzer ist. Wenn der Sensor noch kleiner wird, muss auch die Brennweite kleiner werden, um noch den selben Ausschnitt einzufangen.

Das führt also dazu, dass viele Kompaktkameras für die 50 mm auf FX einen entsprechenden Brennweitenbereich von rund 7 bis 20 mm haben, einen Bereich also, der im FX-Format fast vollständig als ziemlich extremes Weitwinkel durchgehen würde. Die Schärfentiefe ist dabei in jedem Fall riesig, so dass es kaum möglich ist, ein schönes Portrait zu fotografieren, bei dem die Augen scharf, der Hintergrund aber in der Unschärfe liegt. Es ist einfach immer alles scharf.

Dasselbe gilt in den grösseren Formaten. Ist es im FX-Format bereits problemlos möglich, bei einem Portrait das Gesicht wunderbar freizustellen und den Hintergrund unscharf verschwimmen zu lassen, so wird das bei Aufnahmen ganzer Personen oder Tiere bereits wesentlich schwieriger, von Bäumen oder Häusern ganz zu schweigen. Für Aufnahmen ganzer Personen muss man sich schon mit einem leichten Tele (z.B. das 85 mm f/1.8) weiter weg positionieren, um diesen Effekt noch zu erhalten.

Selbst die grössten, für den Amateur bereits unbezahlbaren digitalen Mittelformatsysteme haben derzeit einen Sensor, der im besten Fall noch nicht einmal das Ausmass der alten 6x4,5 Mittelformat-Filmsysteme erreicht, also des „kleinen“ Mittelformates. Von 6x6, 6x7 oder 6x9 keine Spur, von 4x5“ Grossformat oder mehr gar nicht zu reden.

Dabei hat gerade das Format ab 6x6 einen für mich unvergleichlichen Charme, gerade weil die damit verbundenen längeren Brennweiten einen Effekt im Bild hervorrufen, der zwar mittlerweile auch per Software nachgeahmt wird, dessen feine Abstufungen aber derzeit nur mit den grossen Formaten wirklich möglich sind.

Beim Grossformat kommt noch die Verstellmöglichkeit dazu. Die gezielten Steuerung der Unschärfe im Raum ist einer der wichtigsten Vorteile des Grossformats gegenüber allen kleineren Aufnahmeformaten. Natürlich kann man mittlerweile auch ein Rückteil für z.B. die Sinar erwerben, an das eine DSLR angeschlossen werden kann. Nur: das kleine Sensorformat bleibt, es ist damit nicht möglich, die geringe Tiefenschärfe eines 120 mm Objektives einzusetzen, und gleichzeitig einen Weitwinkel-Ausblick zu geniessen. Auf einer DSLR ist ein 120er ein Teleobjektiv, erst auf einer 4x5“ wird es zum leichten Weitwinkel, auf einer 8x10“ schliesslich zum echten Weitwinkel, unter Beibehaltung der Schärfentiefe des 120 mm, wie wir es auch auf der D300s empfinden.

Dieser Effekt der grösseren Formate (egal ob Digital-DX gegenüber Digital-Knipse, FX -DX, Mittelformat gegenüber FX oder eben Grossformat gegenüber allen Digital- und kleinen Film-Formaten) ist etwas, das sich tatsächlich nur durch die Negativ- oder Sensorgrösse steuern lässt. Und einer der Gründe, warum ich immer noch, immer wieder und auch immer mehr mit Film arbeite.

F3_Ektar_057

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Der Film

Das zweite „harte“ Kriterium, das mich immer wieder von Digital zurück zu Film holt, ist das Aufnahmematerial selber. Aus zwei Gründen: seine Einschränkung, und seine physische Präsenz.

Die Einschränkung ist die Tatsache, dass Film zu einer bewussten Entscheidung zwingt: verwende ich den Ektar 100, weil ich für die Landschaft und Herbstfarben ein kräftiges, feinauflösendes Medium brauche? Oder Portra 400, weil ich den Eindruck des nebligen Herbsttages gut rüberbringen möchte? Oder FP4, weil dieser den Charakter der Formen, die Gesichter der Menschen so unverfälscht und klar darstellt? Oder Delta 3200, weil ich die Nachstimmung wiedergeben will und sowieso kaum Licht habe im Theater? In dem Moment, in dem ich den Film einlege, habe ich diese Entscheidung getroffen. Nun komponiere ich meine Bilder so, dass sie die Eigenschaften des Films so gut wie möglich nutzen.

All diese Eigenschaften lassen sich bei der digitalen Kamera je Bild nach Belieben herstellen, manche bereits in der Kamera, alle aber in jedem Fall in der Nachbearbeitung der Software. Werkzeuge wie Silver Effex Pro, einem Aufsatz auf Photoshop und Aperture, ermöglichen die Simulation selbst jedes am Markt erhältlichen s/w-Filmtyps, plus eigener Optimierung.

So gesehen wäre ich mit der digitalen Kamera wesentlich flexibler in der Aufnahme, könnte mich der Situation anpassen, „neutral“ fotografieren und im Nachhinein den Charakter des Bildes hervorheben, der am besten dazu passt.

Hört sich logisch und verlockend an, ist es aber nicht. Nicht wirklich zumindest: denn neben des Charakters des Bildes als Bearbeitung gibt es noch eine zweite Ebene: den Charakter der Aufnahme. Und nur, wenn die beiden zusammenpassen, wird es auch ein eindrucksvolles Bild.

Es macht in meiner Komposition einen grossen Unterschied, ob ich weiss, dass ich grobes Korn, schwarzweiss und hohe Lichtempfindlichkeit habe. Damit mit dem Material ein gutes Bild herauskommt, muss ich auf Hell-Dunkel-Verläufe wert legen, nah herangehen, da kleine Strukturen schwer zu erkennen sind. Der Charakter der Aufnahme wird durch das Material mitbestimmt, also muss ich das Bild auch danach ausrichten.

Umgekehrt bei feinkörnigem Farbfilm wie Ektar 100: gerade die Abbildung feiner Strukturen, die kräftigen Farben und etwas harten Verläufe zwingen mich, Themen und Komposition so auszurichten, dass diese Vorteile des Films zum Tragen kommen.

Wieso soll das nun ein Vorteil des analogen Films sein? Ganz einfach: ich muss Entscheidungen treffen, kann dann aber gezielt und bewusst das Bild „bauen“, den Ausschnitt, die Belichtung und Beleuchtung so wählen, dass der Eindruck verstärkt wird, den ich erreichen möchte. Das schliesst nicht aus, dass man an einem Shooting, einer Wanderung verschiedene Charakteristika abbilden möchte: ein zweites Gehäuse mit anderem Film, ein zweites Rückteil bei Mittelformatkameras, das gibt durchaus etwas Flexibilität. Aber: es bleibt die bewusste Entscheidung, das bewusste Fotografieren, im Gegensatz zum schwammigen „mal sehen, ob man noch was draus machen kann“-Gefühl der digitalen Allzweckwaffen.

(1 Stimme )
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Erstellt am November 18, 2010

Letzte Änderung am Juni 3, 2014

Holger Wahl Holger Wahl (Holger)

Awarded for his excellent article contributions to the Resources. Awarded for his wide variety of skills, a true generalist both in film and digital photography.

Roeschenz, Switzerland
Moderator, 1399 posts

5 Kommentare

Zita Kemeny (zkemeny) am April 17, 2013

Danke, sehr gutes Bericht.

Benutzer am Januar 30, 2011

Ich kann deine Begeisterung für die Leica nachfolziehen - auch ich habe wieder Freude an der analogen Fotografie gefunden und meine Zeiss Contina rausgeholt. Aber jetzt mal ehrlich - das langsame und bewußte arbeiten, kann ich auch mit einer DSLR haben und auch dort kann ich mich auch eine Festbrennweite und eine Iso Einstellung beschränken. Daher Vorteil sehe ich keinen mehr für den KB-Film. Im Mittel und Groß-Format gebe ich dir absolut recht und kopfe selber schon ob ich nicht mir auch mal so etwas gönnen soll. Hättest du mich noch vor ein paar Monaten gefragt, hätte ich gesagt:"Bleib mir mit dem ganzen Computer digital Kram vom Leib!" Rein aus Mangel an digitalem Fotomaterial in meinem Haus. Nachdem ich aber nun auf einer völlig überholten D70 meine ersten Erfahrungen im digitalen Zeitalter doch noch gemacht habe, möchte ich dieses nicht mehr missen. Der KB-Film macht Spass klar und wird bei mir immer Bestandteil meiner Fotografie sein - aber alles was KB kann kann digital auch ob jetzt durch Einstellungen in der Kamera oder erst am Computer eingerechnet. Daher beibt gerade KB nichts als eine liebenswerte anachronischtische Spielerei, die viel Spass vermittelt. Grüße aus Innsbruck Michael

Ernst Poschner (eposchner) am November 24, 2010

Ich hab den Bericht sehr gerne gelesen, kann aber nicht in allen Punkten übereinstimmen. Richtig ist, dass die Archivierung viel Zeit beansprucht, aber auch die analoge Form der Bildaufbewahrung kann einen zur Verzweiflung treiben, es sei denn, man beschränkt sich auf Schuhschachteln, in denen man dann aber kaum jemals wieder etwas findet. Es ist ja nicht a priori ein Muss, dass man mit der digitalen Ausrüstung nur knipsen kann, und mit der analogen Technik "schöne" Fotos macht, sondern auch mit digitaler Technik kann man vor dem Auslösen ein bisschen komponieren und nachdenken, ob sich das Bild wirklich lohnt. Meiner Meinung nach hat die digitale Fotografie einfach den Vorteil, dass man Fotos, die trotz Befassung mit den Grundregeln der Fotografie nicht hundertprozentig geworden sind, am PC mit entsprechender Software, wie z.B. das wunderbare Capture NX2, noch verbessern kann . Ich finde, es geht nicht um analog vs. digital, sondern um fotografieren vs. knipsen! P.S. Auch ich habe eine analoge Vergangenheit mit einer F3, bin aber jetzt mit einer D700 überglücklich! Liebe Grüße, Ernst

Dieter Fröhling (Dieter_Wilhelm) am November 23, 2010

Awarded for his wide variety of skills, a true generalist both in film and digital photography

JA wunderbar der Bericht. Verwende ja immer wieder ne analoge, diesmal war es die F100. Film noch drin. Tja, und ne Leica fehlt auch. Kanns nachvollziehen.. Gruß Dieter

Dieter Fröhling (Dieter_Wilhelm) am November 23, 2010

Awarded for his wide variety of skills, a true generalist both in film and digital photography

JA wunderbar der Bericht. Verwende ja immer wieder ne analoge, diesmal war es die F100. Film noch drin. Tja, und ne Leica fehlt auch. Kanns nachvollziehen.. Gruß Dieter

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