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MaRiJonas

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"RE: Teil 3: Softwarekalibrierter Monitor"

MaRiJonas Moderator Awarded for his wide variety of skills, a true generalist both in film and digital photography. Nikonian seit 11th Mar 2010
Thu 09-Jun-11 01:14 PM | bearbeitet Thu 09-Jun-11 01:34 PM von MaRiJonas

Hallo Franz,

>mache ich hier einen Gedankenfehler?

Das kommt auf Deinen Arbeitsfarbraum an. Diesen kannst Du nicht verlassen, denn die Rechenoperationen, Verschiebungen gehen immer nur bis zum definierten Limit (0-255).
Meist kann der gesamte Adobe RGB Farbraum am Monitor nicht angezeigt werden. Dann sieht man evtl. vorhandene Farbnuancen gar nicht. Das wäre dann eh erst entscheidend, wenn das Labor auch Adobe RGB verarbeitet und wiedergeben kann. Solange Du sRGB fotografierst, Du in diesem Farbraum arbeitest, Dein Monitor diesen komplett anzeigen kann und das Labor diesen wiedergibt, kann nix passieren.

Die größte Umwandlung geschieht eh erst vor dem Druck. Denn der CYMK-Farbraum liegt komplett verdreht im RGB-Dreieck, so dass vom sRGB-Raum die Zipfelchen wegfallen und die CYM-Zipfelchen in RGB gar nicht angesprochen werden können. Deswegen verwenden Leute in der Reproduktion den größeren Adobe RGB oder noch größere Farbräume.

>Bei SRGB Einstellung sollte ich zumindest meinen SRGB Farbraum aus der Kamera im kalibrierten SRGB Monitor Farbrahmen wiederfinden. Also sollten, so denke ich, die Farben passen.

Unter www.dpreview.com kann man sich ja zu jedem Kameramodell die Farbwiedergabe anschauen. Das passt schon ganz gut überein. Ist auch nicht sooo wichtig, denke ich. Entscheidend ist erst Mal, dass man das bekommt, was man sieht. Und das erreicht man schon Mal mit der Monitorkalibrierung.

Einen interessanten Vergleich von verschiedenen Farbräumen habe ich hier gefunden:

http://www.wissen.nikonpoint.de/?p=146

Um die letzten Prozente der Farbwiedergabe heraus zu kitzeln, muss schon ein erstaunlicher Aufwand getrieben werden. Interessant fand ich auch, den von der Nikon D70 als Adobe RGB mitgegebenen Farbraum, der dem echten nicht unbedingt entspricht.

Für mich bleibt festzuhalten: Die Farbwerte in Natura, die ja auch in sRGB oder Adobe RGB Farbwerten angegeben werden können, werden von der Kamera zwar im gleichen Farbraum definiert, sind aber nicht absolut korrekt.

Das Hauptproblem liegt in den wechselnden Licht-(spektum)-verhältnissen und der Reaktion des Sensors auf diese. Deswegen gibt es nur näherungsweise korrekte Kameraprofile.

Das Kalibrieren ist beim Monitor am einfachsten, denn der Regelkreis ist geschlossen und hat kaum veränderliche Parameter. Davon ist der größte die Umgebungsbeleuchtung, die den Farbeindruck unseres Auges mit beeinflusst!

Beim Drucker sind es Papier und Tinte die sich nicht verändern dürfen, um die Kalibrierung einzuhalten.

Und wenn Du beim Bildbearbeitungsprogramm den "Softproof" mit dem entsprechenden Druckerprofil für die entsprechende Tinte und dem verwendeten Papier einschaltest, siehst Du, was Du an Kontrasten und Farben herausbekommst:

Klicken Sie auf das Bild um es in voller Größe zu eröffnen


Soviel zur Theorie




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