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thd44 thd44

Kommt aus: Berlin, DE
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thd44 Awarded for his high knowledge in Street-Fotographie. Registriert seit 02nd Mar 2010
Tue 07-Jun-11 04:49 AM | bearbeitet Tue 07-Jun-11 11:04 AM von thd44
Brückentage sind toll! Ich will mehr davon!
Ich nutzte den Brückentag für eine Tagesreise in die Geburtsstadt von Theodor Fontane und Karl Friedrich Schinkel. Knapp 80 Km nordwestlich von Berlin, in der Ostprignitz (Brandenburg) liegt Neuruppin. Recht bequem mit der Bahn zu erreichen. Es ist sehr viel, in den letzten 20 Jahren, geschehen in dieser kleinen Stadt. Die Straßen sind sauber und gepflastert. Fast alle Häuser sind restauriert und zeitgemäß hergerichtet. Dem Ruppiner See, gebildet durch den Rhin, geht es deutlich besser.

1 - Strassenimpression - old fashioned style
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Die über tausendjährige Geschichte dieser Stadt animierte mich dieses Bild im "old fashioned style" zu präsentieren


2 - Reste aus der Vergangenheit
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Häuser wie diese finden sich nicht mehr viele. In der Regel sind es zwei Gründe warum es Häuser wie diese noch gibt. Ungeklärte Eigentumsverhältnisse (nach 20 Jahren!) und gnadenlose (teure) Denkmalschutzauflagen.


3 - Reste aus der Vergangenheit
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Improvisationskunst war alles. Ob sinnvoll oder nicht war unerheblich.


4 - Stadtmauer mit Blick auf den See
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Die Stadtmauer geht fast komplett um den alten Stadtkern herum. Auf Grund von Mangelwirtschaft sieht man leider immer mal wieder sehr schlechte "Reperaturversuche" . Neuruppin ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg.


5 - Die Klosterkirche St. Trinitatis
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1246 wurde am Ruppiner See ein Dominikanerklosters gegründet mit der Kirche als Mittelpunkt. Die beiden Türme wurden erst Anfang des letzten Jahrhunderts hinzugefügt. Das Besondere an dieser Kirche ist, dass sie nicht wie üblich zur damaligen Zeit, nach Osten ausgerichtet ist sondern sich an der See-Linie orientiert.


6 - Die Klosterkirche St. Trinitatis
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Die Klosterkirche ist das älteste erhaltene Gebäude in Neuruppin. Alle anderen Klostergebäude existieren nicht mehr. Sie fielen, wie vieles andere auch, verheerenden Stadtbränden zum Opfer.


7 - Der Altarraum und 8a - Altarbild
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Das Altarbild (14. Jahrhundert) besteht aus Sandstein und zeigt die Geburt Christi durch Hilfe einer Hebamme! Aus dieser Zeit, einmalig in Deutschland.


8 - Stufen zum Turm hinauf
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Die Kletterei in den rechten Turm nahm wahrlich historische Dimensionen an. Holzstufen mit Lochführung aus einer Axt und Zwischenscheiben aus Holz. Wo gibt es sowas nicht nur zu sehen sondern auch noch zu begehen?


9 - Stufen zum Turm hinauf
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Die Menschen waren eindeutig kleiner und schmaler damals. Wenn sich zwei heutige Wohlstandsbäuche auf dieser Treppe begegnen, wird es verdammt eng. Heilandsblechle! Die Stufen haben satte 70cm lichte Weite und Bauartbedingt ist davon nur ein Teil zum steigen nutzbar! Eine Ampelsteuerung wird zukünftig notwendig werden sonst ist bald das Mauerwerk abgeschabt.


10 - Dachstuhl
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Auf dem Weg nach Oben kann man aufs vorzüglichste Handwerkliche Baukunst bewundern. Ein Gewerk mit uralter Tradition. Zur Zeit wird das Dachgebälk restauriert. Es ist aber nichts verstellt oder verhangen. Eine offene Baustelle sozusagen.

10 - Dachstuhl
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Schreinerarbeit vom Feinsten. Nur wenige Kirchen bieten die Möglichkeit die Dachkonstruktionen ausführlich und in Gänze zu sehen und, so man will, zu studieren.


11 - Clockwork (not in Orange)
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Auf der Brückenebene zwischen den Türmen bekommt man dies zu sehen. Funktionierende Mechanik wie sie besser nicht sein könnte. Leider konnte ich keine Infos auftun über Baujahr, Hersteller und ähnliches. Ein Typenschild, was ungewöhnlich ist, war auch nicht auszumachen. Die freiwilligen Helfer, unten in der Kirche, konnten leider auch keine Auskunft geben.


12 - Clockwork (not in Orange)
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Schlicht, in einer nicht gesicherten Vitrine, steht das Prunkstück mitten im Raum. Über Seilzüge steuert dieses Uhrwerk die vier Uhren. Das "Tick-Tack" der Uhr hört man im ganzen Dachstuhlbereich und gibt damit noch den richtigen Kick in dieser düsteren Umgebung. Warum hab ich nur immer an den Glöckner denken müssen?


13 - Kirchturmfenster
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Noch ein Novum dieser Klosterkirche. Sämtliche Fenster, im Turm als auch auf der Brücke, lassen sich tatsächlich öffnen - sind nicht gesichert! Das nenn' ich Gottvertrauen. Ist man dann Oben hat man eine herrliche Sicht über die Stadt und das "Ruppiner Land".


14 - Straßenimpression
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Eine Straßenzeile mit restaurierten Häusern.
Ein Problem für Fotografen gibt es allerdings in dieser Stadt, welches ich hier nicht verschweigen möchte. Es ist eine tatsächliche Herausforderung, die oft genug nicht erfüllbar ist, einen Straßenzug, ein Haus, Mauer, Denkmal, Ambiente usw. aufzunehmen, ohne das ein blödes Straßenschild im Wege ist. Die Verantwortlichen der Stadt sind entweder der manischen Regelwut verfallen (ein typischer Fall für die Klinik) oder sie finden das es das Stadtbild bunter macht, was nicht gerade von Kunst- bzw. historischem Verständnis zeugt. Die Schilderwut ist eindeutig ein "Zuviel des Guten".


15 - Straßenimpression
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Ich liebe diese Laternen.


16 - Straßenimpression
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Neu und Alt liegen so nah beieinander!

Ich hoffe die kleine Rundreise hat Euch Spaß gemacht und die Bilder sagen Euch zu. Ja, ich gebe zu, ich bin auf dem s/w Trip. Warum aber auch nicht. In unserer bunten Welt ist dies nur ein anderes er-, be-, sehen von alt bekanntem.
So. Isch abe fertisch! Jetzt seit Ihr am Dransten.
Gruß Thomas

Thomas

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Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher,
das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele.

The one eye of the photographer looks wide open through the viewfinder, the other, the closed, look into your own soul.
Henri Cartier-Bresson


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