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Software-Testberichte

Welches Bildformat ist für meine Fotos das beste?

Darrell Young (DigitalDarrell) am April 11, 2014


Keywords: kamera, grundlagen

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Welches ist das beste Bildformat?

In diesem Artikel werden wir nun jedes dieser drei Bildformate nach ihrer Qualität untersuchen. Dabei werden wir auch solche Details ansprechen, welche Sie als Nikon-Benutzer im Umgang mit den Digitalfotos wissen sollten. So können Sie selbst für sich das passende Bildformat bestimmen.

Vor- und Nachteile der Bildformate

In den Kameraforen findet man viele Diskusionen, die sich mit der Frage “Welches ist das beste Bildformat?” beschäftigen. Um diese Frage zu beantworten sollten zuerst die Vor- und die Nachteile der einzelnen Formate untersucht werden. Deswegen werden wir uns in diesem Abschnitt alle drei Formate, die in vielen Nikon DSLRs vorhanden sind – NEF(RAW), JPEG und TIFF - mit ihren Vor- und Nachteilen anschauen. Sollte Ihre Kamera nur NEF (RAW) und JPEG unterstützen, so lassen Sie einfach den Absatz mit TIFF aus, und lesen Sie diesen später, wenn Sie ein Upgrade für Nikon machen, welches das TIFF-Format unterstützt.

Schauen wir uns also mal an, welches dieser drei Formate Sie bevorzugen werden und welche Vorteile jedes einzelnes Format für ihre Aufnahmen mit sich bringt.

 

JPEG-Format

Die Nikon DSLRs haben drei JPEG-Modi. Jedes dieser Modi beeinflusst die finale Qualität des Bildes. Schauen wir uns nun jeden einzelnen Modus detailliert an:

  • JPEG fine (Komprimierung circa 4:1)
  • JPEG normal (Komprimierung circa 8:1)
  • JPEG basic (Komprimierung circa 16:1)

Jedes dieser JPEG Arten bietet ein bestimmtest Level von “Verlust” der Bildkomprimierung an. Verlust heisst, dass JPEG Bilddaten wegschmeisst. Das menschliche Auge kompensiert die kleinen Farbveraenderungen recht gut, so dass der JPEG Komprimierungsalgorthmus sehr gut funktioniert, wenn Sie Menschen fotografieren. Ein nuetzliches Werkzeug von JPEG ist, dass einer die Dateigroesse des Bildes aendern kann ( via Komprimierung) ohne das die Qualitaet des Bildes zu schlecht wird.

  • JPEG fine (oder Fine Quality JPEG) nutzt ein 4:1 Komprimierungsverhältnis, so dass es zu einer großen Differenz bei der Größe der Dateien kommt. Daraus folgt, dass die Datei nur noch den 25% der originalen Größe entspricht. In diesem Modus kann das Bild auf 8 oder 10 Megabytes komprimiert werden, ohne das signifikante Qualitätsmängel sichtbar werden. Wenn Sie sich dazu entscheiden in JPEG Bilder aufzunehmen, wird Ihnen diese Einstellung die beste JPEG-Qualität liefern, welche auf ihrer Kamera nur möglich ist.

     
  • JPEG normal (oder Normal Quality JPEG)  nutzt ein 8:1 Komprimierungsverhältnis. Dies macht die Bilddatei etwa 4 oder 5 Megabytes groß. Die Bildqualität ist bei dieser Einstellung immer noch sehr akzeptabel, also wenn Sie zum Beispiel bei einer Partys Bilder machen wollen, so können Sie für das durchschnittliche Bild-Druckformat 4x6 beliebig viele Bilder machen. Eine 8- Gigabyte-Karte kann mehr als 2000 JPEG normal Bilddateien speichern.

     
  •  JPEG basic (oder Basic Quality JPEG) nutzt ein 16:1 Komprimierungsverhältnis, so dass die Bilddateien eine Größe von etwa 1 oder 2 Megabytes haben.  Nicht vergessen, dass dies Dateien mit voller Größe sind. Falls also jemand für das Web oder eine allgemeine Dokumentation eines Gebiets Aufnahmen macht, so hat dieser Modus eine ausreichende Qualität. Meine Kamera schafft es mehrere Tausende JPEG basic-Dateien auf meiner 8- Gigabyte-SD-Karte zu speichern.


JPEG-Format - Eigenschaften

JPEG (Joint Photographic Experts Group – nach einer Gruppe der Fotoexperten genannt)  wird von einzelnen Benutzern angewandt, die ausgezeichnete Bildqualität verlangen, aber kaum Zeit oder Interesse für die späteren Bildbearbeitungen oder Veränderungen in andere Bildformate haben. Sie wollen die Bilder sofort, wenn diese aus der Kamera kommen, ohne weitere größere Bearbeitung.

Das JPEG-Format gilt für egal welche Kameraeinstellung. Es kommt einsatzbereit aus der Kamera heraus - solange sie für Ihr Bild auch die geeignete Belichtung und weiter Einstellungen gewählt haben, damit die Aufnahme gelungen wird. 

Dadurch, dass JPEG ein “Verlustformat” ist, kann man das Bild vor der Komprimierung nicht öfters als ein-zwei Male das Bild verändern  und abspeichern. Doch da es per Definition auch keinen  Wunsch für die Nachbearbeitung gibt, ermöglicht dieses Format schnellere Verwendung der Bilder. Eine Person, die eine Menge Bilder macht, oder nicht die Zeit besitzt diese in RAW Bilder zu formatieren, wird in der Regel JPEG benutzen. Und das betrifft viele Fotografen.

Während die Naturfotografen eher das RAW-Format benutzen, weil Sie mehr Zeit haben um Bilder zu entwickeln und den letzten Qualitätstropfen bei Ihren Bildern rausholen wollen, so hat ein Event- oder Fotojournalist tendenziell viel weniger Zeit bzw. Interesse die Fotos zu entwickeln, also wird er das JPEG anwenden

Hier sind nun die Vor- und Nachteile der Benutzung des JPEG-Formats:

JPEG-Vorteile

  • Maximale Anzahl an Bildern auf der Speicherkarte und später nach der Abspeicherung auf der Festplatte.
  • Schnellste Übertragung von Kameraspeicher zur Speicherkarte.
  • Absolute Kompatibilität zu Allem, was es bei den Abbildungssystemen gibt.
  • Benutzt die industriellen Druckstandards von 8-Bit.
  • Hohe Qualität bereits bei den ersten Aufnahmen.
  • Keine spezielle Software ist nötig, man kann die Bilder direkt von der Kamera verwenden ( keine Nachbearbeitung)
  • Direkte Anwendung für die Webseites mit minimaler Bearbeitung.
  • Einfacher Transfer im Internet und als E-Mail-Anhang.

 JPEG-Nachteile

  • JPEG ist ein “Verlustformat”, das heißt, dass es permanent Bilddateien vom Komprimierungsalgorithmus wegwirft, je nach dem welches der drei Modi (fine, normal, basic) Sie gewählt haben
  • Sie können JPEG nicht für Bilder benutzen, die sie öfters bearbeiten wollen, ohne dass diese Bilder dann unbrauchbar werden. Jedes Mal, wenn Sie ein JPEG Bild verändern, verliert es immer mehr an Daten.

Die Kombination von NEF- und JPEG-Aufnahmen (zwei Bilder auf einmal)

 Einige Fotografen benutzen einen klugen Speichermodus bei welchem die Kamera zwei Bilderformate gleichzeitig machen kann. Es heißt NEF (RAW) + JPEG basic (oder RAW+B). Die Kamera macht jedes Mal eine RAW (NEF)-Datei und eine JPEG-Datei wenn Sie den Auslöser drücken. Der Speicherplatz bei meiner Kamera ist signifikant gefallen seit dem sie eine NEF- und eine JPEG-Datei zur selben Zeit machen und speichern kann - für jedes Bild, das ich mache.

Sie können all die RAW-Dateien speichern, und diese später zu einem Meisterwerk bearbeiten, oder Sie greifen direkt zu der JPEG-Datei, und arbeiten erst später an der RAW-Datei, um eine höhere Qualität zu erzielen.

Es ist nicht nötig in die weitere Details zu den einzelnen Modi zu gehen oder das bisher Diskutierte noch zu vertiefen. Bei dem Speichermodus NEF (RAW) + JPEG basic kommen dieselben Einstellung zum Einsatz wie beim individuellen Modus. Mit anderen Worten, die NEF (RAW) –Datei funktioniert bei dem NEF + JPEG-Modus genau wie eine NEF (RAW)-Datei, wenn das NEF (RAW)-Format alleine verwendet wird. Das JPEG-Format arbeitet bei dem NEF + JPEG-Modus genau gleich, als wenn das JPEG-Format ohne die NEF (RAW)-Datei angewendet wird.

TIFF-Format

Das TIFF-Format ist bei den Nikon DSLRs wahrscheinlich das letztvorgestellte Format, da es die Speicherkapazität von Kameraspeicherkarten drastisch sinken lässt. Zusätzlich ist es langsam bei Beschreiben von Speicherkarten. Die meisten der preiswerten Produkte von Nikon DSLRs unterstützen das TIFF-Format allerdings nicht.

Persönlich würde ich eher im NEF (RAW) Bilder aufnehmen, da man dabei mit meiner CF-Karte fast doppelt so viele Bilder bekommt, und diese sind 12- oder 14-Bit-Dateien (nicht wie die 8-Bit bei der TIFF).

Doch weil das TIFF-Format Bilder erstellt, die im Nachhinein nicht mehr bearbeitet werden müssen (und falls trotzdem gewünscht, ist es auch einfacher), so wird es vielleicht von einigen Leuten für die allerersten Aufnahmen benutzt. TIFF ist kein Format das einen Datenverlust bei der Komprimierung mit sich bringt, auch wenn es dabei eine anfängliche Konvertierung von 12- oder 14-Bit zu 8-Bit gibt. Das Bild verliert während dieses Prozesses 4 oder 6 Bit, so dass es einen Farbdatenverlust  verursacht, aber es ist praktisch so wenig, dass man einen großen Unterschied im Bild nicht bemerken kann.

Sie können also das  TIFF-Format benutzen, wenn  Sie den “Datenkomprimierungsverlust” von einem JPEG Format vermeiden wollen und wenn Sie bevorzugen, die Bilder später am Computer nicht mehr bearbeiten zu wollen.

TIFF-Format - Eigenschaften 

Betrachten wir nun das TIFF-Format etwas genauer. Es ist für diejenigen bestimmt, die mit ihren Bildern immer wieder arbeiten wollen, ohne bei der Komprimierung die Dateien zu verlieren, wie es bei JPEG der Fall ist.

Wenn ihre Kamera das TIFF-Format unterstützt, können sie damit ausgezeichnete 8-Bit Bilder machen. Wenn sie mit diesem Format Aufnahmen machen, wird die Kamera die entstandenen Bilder nicht komprimieren. Die Kameraeinstellungen werden bei der Bilddatei umgehend angewandt. Weil die Kamera natürlich  in 12-Bit oder 14-Bit Die Bilder aufnimmt, werden zunächst manche Daten verloren gehen, wenn Sie das TIFF-Format benutzen werden, da einige Daten verloren gehen, wenn sie zum 8-Bit TIFF Format verwandelt wird. Das Hauptproblem mit TIFF Dateien ist, dass sie sehr groß sind und ihre Kamera verlangsamen, während Sie diese großen TIFF Dateien gespeichert werden.

Und nun die Vor- Nachteile vom TIFF-Format im Überblick:

TIFF-Vorteile

  • Sehr hohe Bildqualität.
  • Ausgezeichnete Kompatibilität mit den Standards der Verlagsbranche
  • Wird als verlustfreies Format betrachtet, da ja dabei die Bilder in der Regel keiner Komprimierung unterliegen - außer der Erstkomprimierung auf 8-Bit in der Kamera-Software.
  • Die Bilder können unendlich oft verändert und  gespeichert werden, ohne dass die Bilddaten verloren gehen.
  • Benötigt keine Bearbeitungs-Software, um während oder nach dem Herunterladen von der Kamera, also sind die Bilder sofort benutzbar.

 TIFF-Nachteile

  • Sehr große Daten auf dem Kameraspeicher, also werden Sie eine sehr große CF-Speicherkarten benötigen.
  • Benötigt ebenfalls große Festplatten, um die großen Bilder abspeichern zu können.
  • Ihre Kamera wird langsamer, so dass Sie nur eine begrenzte Anzahl von “schnellen “ Bildern machen können.

 

 


 

NEF (RAW)-Format – Eigenschaften

Ich bin zu 98% meiner Zeit ein NEF (RAW)-Fotograf (NEF = Elektronisches Nikon-Format). Meine Meinung über die RAW Datei heutzutage ist wie über die Dias und Negative, die ich vor einigen Jahren benutzt habe.  Es ist einfach meine Original-Bilddatei, die gesichert und beschützet werden muss.

Es ist wichtig, dass Sie eine Besonderheit über das NEF (RAW)-Format verstehen. Dies sind eigentlich keine richtigen Bilder – oder noch nicht. Im Grunde besteht eine RAW Datei aus den schwarzen und weißen Sensordaten und den Markierungen der Kameraeinstellungsinformationen. Die RAW Daten werden in einer Form gespeichert, die in eine andere Bild-Art umgewandelt werden muss, damit es dann zum Drucken oder fürs Internet benutzen werden kann.

Wenn Sie ein Bild im RAFF-Format Aufnehmen, so erfasst die Kamera die Bilddatei aus dem Sensor und bewahrt die Markierungen darüber, wie Farbe, Schärfe, Kontrast,  Farbsättigung usw. in der Kamera eingestellt  sind, allerdings wendet sie diese Einstellungen nicht permanent an. In der Bearbeitungssoftware auf Ihrem Computer wird dann das Bild auf ihren Bildschirm mit den ursprünglichen Einstellungen aus Ihrer Kamera erscheinen. Diese werden allerdings nur temporär zu Ihrem Sehvergnügen am Computer angewandt werden. 

Wenn Sie den im Laufe des Aufnahmeprozesses eigestellten Weißabgleich nicht mögen, so können Sie einfach einen neuen Weißabgleich anwenden und das Bild wird so aussehen, als ob Sie diesen ursprünglich während der Aufnahme eingestellt haben. Wenn es zu unscharf ist, so können Sie eine höhere Schärfe bei der Nachbearbeitung wählen. Sie können auch die Schärfestärken ganz beliebig im Bild einstellen.

Das ist recht stark! Praktisch keine Kameraeinstellungen werden bei der RAW-Datei permanent angebracht. Das heißt, Sie können die Einstellungen des Bildes komplett unterschiedlich bestimmen und das Bild wird so aussehen, als ob diese neuen Einstellungen während der Bildaufnahme gewählt wurden. Das erlaubt ihnen später eine große Flexibilität. Wenn Sie zuerst ein Bild in dem einem Standard-Modus gemacht habe und nun wollen Sie den Brillant-Modus anwenden, so müssen Sie nur vor der finalen Umwandlung bei dem Bild die Modus-Einstellung ändern und das Bild wird so aussehen, als ob dieser Modus von Anfang an eingestellt gewesen ist. Völlige Flexibilität eben!

Das NEF (RAW)-Format wird normalerweise von den Benutzern verwendet, welche die maximale Bildqualität suchen und welche die Zeit zur weiteren Bild-Bearbeitung am Computer haben. Eine Umwandlung zu JPEG stellt die Markierungen dauerhaft ein, während bei der Umwandlung zum TIFF-Format die Markierungen ebenfalls eingestellt werden, allerding mit der Möglichkeit das Bild später noch zu verändern. Bedauerlicherweise hat das TIFF-Format hat eine sehr große Dateigröße.

Dies sind die Vor- und Nachteile von NEF (RAW)-Format:

NEF (RAW)-Vorteile

  • Erlaubt die Bearbeitung der Bilddaten, um die höchste Bildqualität je nach Kameraeigenschaften zu erreichen
  • Alle ursprünglichen Details sind im Bild für eine spätere Bearbeitung vorhanden.
  • Keine Umwandlung, Schärfung, Größeneinteilung, der Farbausgleich wird von der Kamera ausgeführt.
  • Ihre Bilder sind unberührt und unverfälscht!
  • Kann in jedes andere Bildformat umgewandelt werden.
  • Sie haben viel mehr Kontrolle über das finale Aussehen ihres Bildes, weil es Sie sind, wer das Endergebnis bestimmt und nicht Ihre Kamera.
  • Bietet 12- oder 14-Bit-Format für die maximale Farbvielfallt ihres Bildes.

 NEF (RAW)-Nachteile

  • Nicht kompatibel mit der Verlagsbranche, außer nach einer Umsetzung in ein anderes Format.
  • Die Nachbearbeitung der Bilder verlangt eine eigene Software, entweder Kamerahersteller oder anderen Software-Programmierer angeboten.
  • Große Dateigrößen (Sie brauchen große Speichermedien).
  • Es gibt keinen anerkannten Industriestandard für das RAW-Format. Jede Kamerahersteller hat sein eigenes Format. Adobe® hat ein RAW-Format, das DNG (Digital Negative) heißt und welches vielleicht einmal zu einem Industriestandard wird. Mal sehen!
  • Industriestandard zum Drucken der Datei ist 8-Bit, und nicht 12-Bit.

Die abschließenden Gedanken über das Bildformat

Welches Bildformat bevorzuge ich persönlich? Nun, natürlich RAW! Aber um mit diesem Format aufzunehmen, wird ein wenig Hingabe erfordert. Die Kamera ist einfach ein “Bilderfassungsgerät”, und Sie sind der “Bildmanipulator”. Sie entscheiden über  das letztendliche Format, Komprimierungsverhältnis, Größe, Farbverhalten, etc. Mit dem RAW-Format bekommen Sie die bestmöglichen Bilder, die Ihre Kamera bloß machen kann. Sie können den Bildern eine persönliche Note verleihen, denn sie werden nicht von der Kamera bearbeitet.

Falls Sie auch nichts von diesem Abschnitt mitnehmen werden, so bedenken Sie zumindest das eine – wenn die Bearbeitung der Bilder von der Kamera gemacht wird, so werden die Bilddaten modifiziert und weggeworfen. Es gibt nur eine bestimmte Datenmenge für jede Datei, die auf ihrer Kamera gespeichert werden kann, und später dann auf ihrem Computer. Mit dem JPEG-Format optimiert die Kamera selbst die Bilder je nach den Voraussetzungen, die in dem Kameraspeicher aufgezeichnet geworden sind. Die Daten werden also ständig in unterschiedlichen Größenverhältnissen weggeworfen.

Wenn Sie aber alle Daten behalten möchten, die ihre Bilddatei beinhaltet, dann müssen Sie diese im RAW-Format speichern. Ansonsten werden Sie nicht mehr in der Lage sein die Bilder so zu benutzen, wie Sie ursprünglich gemacht wurden und dann ihr Aussehen modifizieren. Bei einer Digitalkamera ist das RAW-Format dem Negativ das ähnlichste, was es gibt.

Wenn Sie ein Fotograf sind, der die maximale Qualität sucht, so sollten Sie wahrscheinlich Ihre Bilder in dem RAW-Format machen und speichern. Wenn Sie dann später den Drang verspüren, ein anderes JPEG oder TIFF Meisterwerk aus der ursprünglichen RAW-Bilddatei zu machen, werden sie immer noch ALLE von den Originaldaten mit der höchsten Qualität besitzen.

 Und wenn Sie etwas beunruhigt über die eventuellen Veränderung bei dem RAW-Format sind, so dass es mit der Zeit nicht für die nächsten Generationen lesbar sein wird, dann sollten Sie vielleicht die Bilder als TIFF,DNG oder JPEG-Dateien formatieren. Dabei ist TIFF das Beste, wenn Sie diese später verändern wollen. Ich benutze selber oft das TIFF-Format um einige meiner besten Dateien zu speichern, für den Fall dass sich RAW in der Zukunft zu sehr verändern wird. Ich bin aber nicht allzu beunruhigt diesbezüglich, da ich immer noch die NEF (RAW)-Dateien aus meiner alten Nikon D100 aus dem Jahr 2002 öffnen kann.

Also warum nicht selber zu diesem Thema mehr erfahren und untersuchen, damit Sie selbst entscheiden können, welches Format Ihnen am besten entspricht?

Und los weiter die Zeit festzuhalten…
Darrell Young

 

 

 

(3 Stimmen)
Darrell Young Darrell Young (DigitalDarrell)

Knoxville, USA
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1 Kommentar

Zita Margit Kemeny (zkemeny) am April 16, 2014

Danke dir Darrell. Es hilft sehr gut so eine kurze aber wertvolle Zusammenfassung.

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