Wenn Nikon neue Kameras herausbrachte, hatte das immer etwas bahnbrechendes. Das war so bei der D70, meiner ersten digitalen Spiegelreflexkamera, und das ging mir auch so bei meiner D200. Beide verbanden hohen Nutzwert mit besonderer Bildqualität.
Nun betritt der Nachfolger der umjubelten D200 die Bühne. Was dürfen wir an Neuerungen erwarten gegenüber einer Kamera, die in so vielfältiger Hinsicht Maßstäbe gesetzt hat? Vielleicht Bildverbesserungen bei hoher ISO-Empfindlichkeit - ein Sorgenkind vieler DSLR-Nutzer - oder Rohdaten mit 14 bit Farbtiefe?
The Die Nikon D300 übertrifft schlicht die Erwartungen.
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Nikon D300 mit Multifunktionshandgriff MB-D10, beide Gehäusekerne aus Magnesiumlegierung
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Design
Neue Kameras müssen wohl einfach ein neues Gehäuse erhalten, aber was hat sich wirklich verändert im Vergleich zu diesem schönen, handlichen und funktionalen Gehäuse der D200? Nun, ein paar Punkte wären da schon zu erwähnen:
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ein V-förmige Konturierung des Klappblitzes zum Beispiel. Das erhabene Relief der D200 ist jetzt einer gerundeten Nut gewichen. |
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Der Steuertastenblock links des Suchers wurde, gediegen und unaufdringlich, mit einem silbernen Zierring versehen.
Die elegante Linienführung des roten Dreiecks unterhalb des vorderen Wählrades wurde weiter zur Gehäusemitte verlängert.
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Die vormals grau unterlegte Fläche um den Hauptschalter ist nun einheitlich schwarz und abgerundet und die Tasten für Betriebsart und Belichtungskorrektur sind kreisrund.
Die elegante Linienführung des roten Dreiecks unterhalb des vorderen Wählrades wurde weiter zur Gehäusemitte verlängert.
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Die Verriegelung des Deckels für das Speicherfach wurde überarbeitet.
Der "Enter"-Knopf heißt jetzt "OK".
Der Knopf für Belichtungsreihen (BKT) wurde durch die Wiedergabe-Taste ersetzt. Belichtungsreihen können dafür jetzt über die "Func"-Taste angewählt werden.
Neue Tasten für die Ausschnittvergrößerung (Zoom) auf dem Bildmonitor erleichten die schnelle Bildbeurteilung nach der Aufnahme, hilfreich insbesondere zur Schärfebeurteilung.
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Sicherlich die augenfälligste Veränderung ist der große und umwerfend gute 3-Zoll-Bildmonitor mit unglaublich erscheinenden 921,600 Bildpunkten (einheitlicher Zeilenaufbau in Streifenmatrix) und gehärteter, kratzunempfindlicher Glasscheibe. |
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