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Zubehör-Testberichte

Foolography Unleashed und Holux M-1000C Empfänger-Kit

Wolfgang Klotz (dignatim) am März 5, 2010


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Vorbereitung zum Einsatz:

das Gerät erreichte mich wohl verpackt und mit allem was zum Betrieb nötig ist. Es besteht aus dem GPS-Datalogger "Holux M-1000C" und dem „UNLEASHED" Modul von foolography. Dabei sind auch ein USB-Kabel und der Car-Adapter, welcher auch nötig ist.

Die beiliegende Software von HOLUX habe ich nicht auf dem Rechner installiert. Mit Ihr kann auch der Verlauf einer Reise oder Tour aufgezeichnet und verfolgt werden.

Nach dem Einsetzen des Li-Ion_Akku und einem nächtlichen Ladedurchgang war der streichholzschachtelgroße GPS-Datalogger bereit.

Der Bluetooth-Adapter von foolography ist in einer netten schwarzen Schachtel verpackt und so klein, dass er dort fast verschwindet. Allerdings ist die beiliegende Gebrauchsanleitung in entsprechender Größe und eine sehr starke Lupe ist zum Lesen nötig. Die Anleitung ist in English, kann aber in Deutsch und lesbar von der WEB-Site geladen werden. Der Adapter sitzt direkt auf dem NIKON-10Pin Stecker.

An beiden Geräten sind Ösen für eine Sicherungs-Schlaufe, es liegt aber nichts dergleichen bei. Die Vorstellung eines Wechsels bei -20°C oder in der Natur lässt dies Verlustängste hochschnellen.

Feld-Test:

Der Adapter wurde mit etwas Druck in meine NIKON D2X eingesetzt und saß dann bomben fest, so dass die Verlustängste sich schnell verringerten. Bei der Synchronisation folgte ich der Bedienungsanleitung und nach einer Blink-Parade von rot und grün der integrierten LED (ja die gibt es in dem Teilchen!) waren GPS-Adapter via Bluetooth mit dem UNLEASHED synchronisiert und im Display der Kamera erschien das GPS-Zeichen. Das dauerte ca. 3 min und hängt natürlich von den äußeren Bedingungen und dem Kontakt zu den Satelliten ab.

Jetzt stellet sich aber die Frage, wohin mit dem GPS-Teil? Einesteils sollte es mit den Satelliten in Verbindung bleiben, andererseits aber sicher verstaut werden. Ich packte es in eine kleine Kartentasche und dann in den Foto-Rucksack. Und siehe da, sie kommunizierten immer noch.

Die folgenden Fotos machte ich von einem markanten Punkt, so dass ich den Punkt dann aus dem All bei Google sehen kann. Zuhause lud ich die RAW-Images auf meinen Rechner und öffnete diese mit NIKON View NX. Dort kann ich einfach auf „GEO TAG" klicken und sofort bekomme ich den vermeidlichen Standort angezeigt. Die Abweichung war unterschiedlich und ich stellte maximal geschätzte ca. 10m in beiden Koordinaten fest. Allerdings schwanken diese auch bei meinen GPS-Adapter.

Das mit dem Rucksack als GPS-Stauraum erwies sich allerdings als etwas tückisch, denn oft wandert der Fotograf etwas befreit in seiner nächsten Umgebung umher, und da kann es dann ebenfalls zu Ungenauigkeiten kommen. Da gleiche gilt für Jackentaschen, falls die Kamera mal weiter weg steht. Die Bluetooth Kommunikation hat mit ein paar Metern Distanz kein Problem.

unleashed_gps_bluetooth_photoproshop

Vergleich und Fazit:

Ich verwende an meiner D2X permanent das GEO-PICS II, welches ich als Vergleich benutzte. Bei der Genauigkeit gab es bei beiden ähnliche Abweichungen. Daher lege ich bei meinem Test keinen Schwerpunkt auf die Daten, auch fehlt mir eine Referenz, wie ein GARMIN GPS.

Das Wechseln des kleinen Teils ist nicht so einfach, da es sehr straff sitzt. Muss es, den es gibt kein Gewinde wie beim GEO-PIC1 oder anderen Kabel-Adaptern.

Wenn das HOLUX im Rucksack bleibt und es war, wie bei mir, eingeschaltet ist es nach 24h total leer und muss über USB geladen werden. Daher ist das Auto-Ladegerät wichtig!

Der Winzling hat sogar eine Fernbedienungsbuchse für 2.5 Klinke eingebaut, welche meinen Fernauslöser aufnahm und auch entsprechend funktionierte.

Das kleine UNLEASHED Modul ist extrem unauffällig und sehr neutral, wogegen ein Adapter an der Kamera doch hin und wieder zu Fachgesprächen führt. Allerdings ist das Problem wegen des nötigen externen Teils mit entsprechendem Bedarf der regelmäßigen Ladung und Übersicht über den Einschaltstatus meiner Ansicht etwas umständlich zu handhaben und so würde ich noch beim Kabeladapter bleiben. Auch sehe ich doch immer noch ein gewisses Verlustrisiko im rauen Photographen-Alltag. Allerdings ist der weite Nutzungsbereich durch Bluetoth vom HOLUX und seine Tracking-Möglichkeiten auch nicht zu verachten.

Direkter Vergleich:

Foolography / Holux GeoPic II (oder andere Kabel-Adapter)

Zwei Geräte, eins lose und eins an der Kamera Ein Gerät mit Kabel

HOLUX lose irgendwo Immer an der Kamera

HOLUX hat weiten Benutzungsbereich Kann nur mit NIKON DX(XX)

Stromversorgung

UNLEASHED von der Kamera mit 10Pin (unauffällig) Mit 10Pin von der Kamera

HOLUX benötigt USB-Adapter zum laden

Betriebsarten

Nur eine, permanent Dauer-, Spar und Memory-Betrieb

Keine Kontrollschalter Taster und Auslöser für Einstellungen

Grüne und rote blink LED-Signale Betriebs-Status klar in rot, grün, blau

Handhabung

UNLEASHED einstecken ok An- und Abbau einfach da

Abnehmen fummelig, da fest sitzend verschraubter 10Pin Stecker

Mit Fernauslöser saubere Sache Manchmal etwas „Kabelsalat"

Referenzen und mehr informationen:

www.photoproshop.com

Foolography: www.foolography.com

HOLUX: www.holux.com

GeoPic II: www.customidea.com

Disclaimer:

Die verwendeten Marken- und Firmenbezeichnungen sind Eigentum der jeweiligen Unternehmen.

Ich danke den NIKONIANS für die Möglichkeit den Test durchzuführen.

DIGNATIM, Wolfgang Klotz

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Wolfgang Klotz Wolfgang Klotz (dignatim)

Dresden, Germany
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