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Nikon D2H
von Victor F. Newman

username: vfnewman
Nikonian in Virgina, USA




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Testfahrt

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Auf der Rennbahn

 

Daytona bei Nacht

 

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AUF DER RENNBAHN MIT DER D2H

Die D2H war etwas ganz anderes. Mit und ohne den TC-20E 2x Telekonverter auf dem AF-I 400mm f/2,8 konnte die D2H den Wagen im Fokus behalten so lange, bis man die Kamera nicht mehr schnell genug bewegen konnte, um den Wagen still im Sucher zu halten. Das neu entwickelte AF-System mit 11-Punkt-Autofokus lieferte schnelle und akkurate Fokussierung.

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Die Nikon D2H auf der Rennbahn

 

In der Bildfolge rechts hatte ich versucht - offenbar vergebens - den Schutzhelm zentriert zu halten. Die Kamera, im C-Modus bei automatischer Aktivierung der AF-Nachführung doch mit fast keinem fokussierbaren Objekt mehr am Ende der Sequenz, hat es trotzdem geschafft, den Flügel bis zum letzten Augenblick im Fokus zu halten.

Die Zeit hat nicht gereicht, um die relativen Stärken der vier verschiedenen Modi zu be- urteilen (Einzelfeldmessung, dynamische AF mit AF-Nachführung und Lock-On, dynamischer AF mit Priorität der kürzesten Aufnahmedistanz, dynamischer AF in Gruppen). Geblieben bin ich bei den zwei AF-Messfeldsteuerungsarten, die ich bei der D1 bzw. D100 am meisten verwende: Einzelfeldmessung und dynamischer AF mit AF-Nachführung und Lock-On. Ich bin sowieso nicht überzeugt, dass ein anderes Verfahren die Ergebnisse übertreffen könnte. Der Autofokus arbeitet fast ohne Korrektur und das Lock-On ist sehr schnell.

1) Einzelfeldmessung, 2) dynamischer AF mit AF-Nachführung und Lock-On,

3) dynamischer AF mit Priorität der kürzesten Aufnahme-Distanz, 4) dynamischer AF in Gruppen

Bei dem Rolex 24 Hours of Daytona war die Leistung genau so gut. Trotz düsterem, regnerischem Wetter war die D2H zuverlässig und akkurat. Die D2H hat ein weiterentwickeltes Weißabgleichsystem mit drei Sensoren: erstens werden die vom DX-Sensor erfassten Bilddaten und zweitens die Daten der 3D-Farbmatrixmessung mit ihrem separaten 1005-Pixel-Sensor miteinbezogen. Neu ist ein "drittes Auge" in Form eines Prismensensors an der Stirnseite des Suchers. Dieses System hat bei stetig sich ändernden Verhältnissen - wolkig, regnerisch, Kunstlicht, usw. - einwandfrei funktioniert.

Im allgemeinen bin ich mit der WA-Automatik ganz zufrieden. Nach dem Handbuch liegt der automatisch gewählte Farbtemperaturbereich zwischen 8000 und 3500K. 3500 ist immer noch zu hoch für normale Glühbirnen. Da sollte man lieber "Incandescent" oder "Kelvin" selektieren.

 

 

 

 

Verglichen mit der D1 hat die D2H eine wesentlich bessere Leistung erbracht was AF angeht. Egal ob mit oder ohne 2x-Konverter auf dem 400mm-Objektiv (immer auf einem Einbein-Stativ) konnte ich einen direkt auf mich zufahrenden Wagen mit fast  160 km/h im Fokus halten, bis der Wagen nicht mehr ins Sucherfeld passte. Noch größere Geschwindigkeiten wären sicherlich kein Problem gewesen.

Das furchtbare Wetter hat der D2H nichts ausgemacht, einschließlich Feuchtigkeit und Regen. Sobald es mehr als genieselt hat, war ich schon bemüht, die Kamera zu bedecken, aber es war unvermeidlich, dass sie ab und zu etwas nass geworden ist. Es war klar, dass man die Dichtungen sehr weiterentwickelt hat.

 

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