
Roeschenz, CH
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Auf Thom Hogans Seite gibt es einen interessanten Artikel, der sich durchaus mit meiner eigenen Erfahrung deckt: VR kann, wenn es falsch eingesetzt wird, die Bildqualität sogar verschlechtern.
Auf dem Stativ sowieso, davor warnt ja auch schon die Bedienungsanleitung. Aber auch bei kürzeren Verschlusszeiten als 1/500 s, weil die Geschwindigkeit der Vibration (die Frequenz, mit der die verschiebbare Linse "gegenzittert") dann nicht mehr mitkommt und keine Kompensation mehr stattfindet, sondern im Gegenteil die Linsenverschiebung selber zu schlechterer Bildqualität führen kann.
Zur Normal-/Active-Schaltung: Active nur dann, wenn man selber als Fotograf bewegt wird, z.B. im Heli oder im Auto auf schlechten Strassen. Wenn nur der eigene Körper zittert, aber ansonsten auf festem Boden steht: Normal.
Fazit Thom Hogan: tolle Sache, das VR-Prinzip, aber kein Allheilmittel, sinnvoll eben nur dann, wenn es zielgerichtet eingesetzt wird, d.h. in den Situationen, für die es entwickelt wurde.
Ich hätte trotzdem gerne VR in meinem 17-55 mm f/2.8. Bei Hochzeiten etc. habe ich selten kürzere Zeiten als 1/500 s, der Heli passt nicht in die Kirche, und das Licht ist fast immer schlecht. Tamron hat die Alternative jetzt, ich teste sie gerade, und das Ergebnis sieht gar nicht schlecht aus. Mehr davon später...
Holger - Nikonian in Switzerland
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